AOK Pflegeversicherung Test Leistungen

Die Pflege Angehöriger, Freunde sowie Bekannter, da wo sie wohnen, wird unterstützt mit der gesetzlichen Pflegeversicherung. Gerade diese Form soll gefördert werden von der Pflegeversicherung. Auch die AOK bietet für die Pflege eine private Pflegeversicherung an. Gewählt werden kann zwischen der Pflege selbst als Angehöriger oder einem Pflegedienst. Je nach Pflegestufe unterscheiden sich die Leistungen. Auch eine Kombination von beidem ist möglich. Bezogen auf den Euro ergeben sich dabei immense Unterschiede. Die Versorgungsformen können den persönlichen Voraussetzungen und den Rahmenbedingungen angepasst werden. Einiges an Flexibilität wird bei der Pflegeversicherung geboten.

Profitieren Sie von den günstigen Online-Konditionen und erhalten eine bedarfsgerechte Absicherung, die individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 

AOK Pflegeversicherung Test Leistungen: Antrag

AOK Pflegeversicherung Test 2017

Je nachdem in welcher Pflegestufe der zu Pflegende eingestuft wird unterscheiden sich auch die Leistungen und das Geld bei der Pflegeversicherung. Neben den Sachleistungen und dem Pflegegeld besteht auch die Möglichkeit einer Kombination aus beiden. Eventuell kommen auch noch Leistungen hinzu bezüglich Maßnahmen für die Verbesserung des Wohnumfeldes oder auch Hilfsmittel um das Leben daheim und die Pflege zu erleichtern.

Unsere Partner vergleichen >

Kombination mit anderen Policen

Um seinen Versicherungsschutz weiter auszubauen, kann der gesetzlich Versicherte unterschiedliche private Absicherungen hinzubuchen. Viele Absicherungen machen Sinn und sind selten teuer. So kann der Versicherungsnehmer seine medizinische Versorgung deutlich erhöhen. Denn es ist davon auszugehen, dass alle Krankenkassen in den nächsten Jahren ihre Leistungen weiter senken werden. Um die Kosten der medizinischen Versorgung der Bevölkerung aufrechthalten zu könne, werden die Beiträge sicherlich bald erhöht werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde 2014 dafür verabschiedet.

Gesetz über die Pflegezeit (Pflegezeitgesetz – PflegeZG)
§ 3 Pflegezeit und sonstige Freistellungen

(1) Beschäftigte sind von der Arbeitsleistung vollständig oder teilweise freizustellen, wenn sie einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen (Pflegezeit). Der Anspruch nach Satz 1 besteht nicht gegenüber Arbeitgebern mit in der Regel 15 oder weniger Beschäftigten.
(2) Die Beschäftigten haben die Pflegebedürftigkeit des nahen Angehörigen durch Vorlage einer Bescheinigung der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung nachzuweisen. Bei in der privaten Pflege-Pflichtversicherung versicherten Pflegebedürftigen ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.
(3) Wer Pflegezeit beanspruchen will, muss dies dem Arbeitgeber spätestens zehn Arbeitstage vor Beginn schriftlich ankündigen und gleichzeitig erklären, für welchen Zeitraum und in welchem Umfang die Freistellung von der Arbeitsleistung in Anspruch genommen werden soll. Wenn nur teilweise Freistellung in Anspruch genommen wird, ist auch die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit anzugeben. Enthält die Ankündigung keine eindeutige Festlegung, ob die oder der Beschäftigte Pflegezeit oder Familienpflegezeit nach § 2 des Familienpflegezeitgesetzes in Anspruch nehmen will, und liegen die Voraussetzungen beider Freistellungsansprüche vor, gilt die Erklärung als Ankündigung von Pflegezeit. Beansprucht die oder der Beschäftigte nach der Pflegezeit Familienpflegezeit oder eine Freistellung nach § 2 Absatz 5 des Familienpflegezeitgesetzes zur Pflege oder Betreuung desselben pflegebedürftigen Angehörigen, muss sich die Familienpflegezeit oder die Freistellung nach § 2 Absatz 5 des Familienpflegezeitgesetzes unmittelbar an die Pflegezeit anschließen. In diesem Fall soll die oder der Beschäftigte möglichst frühzeitig erklären, ob sie oder er Familienpflegezeit oder eine Freistellung nach § 2 Absatz 5 des Familienpflegezeitgesetzes in Anspruch nehmen wird; abweichend von § 2a Absatz 1 Satz 1 des Familienpflegezeitgesetzes muss die Ankündigung spätestens drei Monate vor Beginn der Familienpflegezeit erfolgen. Wird Pflegezeit nach einer Familienpflegezeit oder einer Freistellung nach § 2 Absatz 5 des Familienpflegezeitgesetzes in Anspruch genommen, ist die Pflegezeit in unmittelbarem Anschluss an die Familienpflegezeit oder die Freistellung nach § 2 Absatz 5 des Familienpflegezeitgesetzes zu beanspruchen und abweichend von Satz 1 dem Arbeitgeber spätestens acht Wochen vor Beginn der Pflegezeit schriftlich anzukündigen.
(4) Wenn nur teilweise Freistellung in Anspruch genommen wird, haben Arbeitgeber und Beschäftigte über die Verringerung und die Verteilung der Arbeitszeit eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Hierbei hat der Arbeitgeber den Wünschen der Beschäftigten zu entsprechen, es sei denn, dass dringende betriebliche Gründe entgegenstehen.
(5) Beschäftigte sind von der Arbeitsleistung vollständig oder teilweise freizustellen, wenn sie einen minderjährigen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher oder außerhäuslicher Umgebung betreuen. Die Inanspruchnahme dieser Freistellung ist jederzeit im Wechsel mit der Freistellung nach Absatz 1 im Rahmen der Gesamtdauer nach § 4 Absatz 1 Satz 4 möglich. Absatz 1 Satz 2 und die Absätze 2 bis 4 gelten entsprechend. Beschäftigte können diesen Anspruch wahlweise statt des Anspruchs auf Pflegezeit nach Absatz 1 geltend machen.
(6) Beschäftigte sind zur Begleitung eines nahen Angehörigen von der Arbeitsleistung vollständig oder teilweise freizustellen, wenn dieser an einer Erkrankung leidet, die progredient verläuft und bereits ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat, bei der eine Heilung ausgeschlossen und eine palliativmedizinische Behandlung notwendig ist und die lediglich eine begrenzte Lebenserwartung von Wochen oder wenigen Monaten erwarten lässt. Beschäftigte haben diese gegenüber dem Arbeitgeber durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen. Absatz 1 Satz 2, Absatz 3 Satz 1 und 2 und Absatz 4 gelten entsprechend. § 45 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch bleibt unberührt.
(7) Ein Anspruch auf Förderung richtet sich nach den §§ 3, 4, 5 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 sowie den §§ 6 bis 10 des Familienpflegezeitgesetzes.

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/

Der Erstantrag auf Leistungen der Pflegeversicherung

Zunächst muss sich erst einmal informiert werden über die Leistungen, die von der Pflegeversicherung, wie sie auch die AOK hat, geboten werden. Dazu gehören auch Informationen zur Begutachtung der Pflegebedürftigkeit. Sofort nachdem die Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde, folgen auch die Leistungen. Umso früher der Antrag gestellt wird, umso besser. Denn umso schneller erfolgt auch die Unterstützung. Für einige Kann die Verhinderungspflege auch eine Alternative darstellen.

Was 2017 beim Antrag beachten

Es gibt eine Reihe von Stationen, die es zu durchlaufen gilt, bis zu der Genehmigung von Leistungen. Zunächst einmal wird bei der AOK, in diesem Fall, ein Antrag gestellt. Von der Pflegekasse wird der MDK, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, beauftragt mit der Begutachtung des Pflegebedürftigen. Der MDK macht einen Termin aus mit dem Pflegebedürftigen und weist hin auf die Dokumente, die bei dem Besuch vorhanden sein sollten. Nach dem Besuch sollte zeitnah auch der Bescheid eingehen. Sollte in vier Wochen kein Begutachtungsbesuch erfolgt sein, wird die Pflegeversicherung drei andere Gutachter nennen unter denen ausgewählt werden kann. Das Formular der Begutachtung wird vom Medizinischen Dienst an die Pflegekasse geschickt. Auch der Pflegebedürftige kann bestehen auf ein Exemplar. Hinsichtlich der Empfehlungen des Gutachters entscheidet die Pflegekasse sich für oder gegen eine Pflege sowie die Höhe der Pflegestufe.

Abteilung Nordost

Wann die Pflegeleistungen beginnen hängt ab vom Tag der Antragsstellung. Dieser ist ausschlaggebend. Frühestens werden sie geleistet, wenn die Leistungsvoraussetzungen vorliegen und sobald der Antragsmonat beginnt.
Leistungen können nur in Anspruch genommen werden, wenn der Pflegebedürftige, bevor er den Antrag gestellt hat, bereits Mitglied war in einer sozialen Pflegeversicherung. Genauer gesagt müssen es zwei Jahre sein in einem Zeitraum von zehn Jahren. Die Mitgliedzeiten, Weiterversicherungszeiten und die Familienversicherungszeiten werden angerechnet. Gibt es Kinder muss von einem Elternteil diese Vorversicherungszeit erfüllt worden sein.

Niedersachsen

Eingerichtet wurde die Pflegeversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beiträge, die für die Krankenversicherung gezahlt werden und die Beiträge für die Pflegeversicherung, werden beide vom Arbeitgeber gezahlt. Angelegt wurde die Pflegeversicherung als Pflichtversicherung. Jeder der erwerbstätig ist, muss einzahlen in die Pflegeversicherung. Seit dem Jahre 1995 schließt sie im deutschen Sozialversicherungsnetz die Lücke. Nur durch einen Antrag können die Leistungen, die es gibt bei der Pflegeversicherung, genutzt werden.

Die Beitragshöhe

2,05 Prozent vom Monatseinkommen beträgt der Beitragssatz bei der Pflegversicherung. Personen ab 23, die keine Kinder haben, zahlen 2,3 Prozent. Im Falle der Erwerbstätigkeit wird die Hälfte des Beitrages vom Arbeitgeber übernommen. Die Ausnahme dabei bildet Sachsen. Keinen Beitrag müssen Familienversicherte zahlen. So ist es auch bei den Krankenkassen. Ebenfalls 2,05 Prozent zahlen freiwillig Versicherte, Studenten und Rentner.

Status Bayern

Die Versicherten in Bayern bekommen Pflegegeld, wenn nachgewiesen werden konnte, dass eine Pflegebedürftigkeit besteht. Einer gesetzlichen Regelung unterliegt die Pflegegeldhöhe. Generell richtet sich die Höhe nach der Pflegestufe. Mit einem Formular oder auch formlos kann der Pflegegeldantrag in Bayern gestellt werden. Geachtet wird bei diesem immer auf die Bedürfnisse des Versicherten.

Der Geltungsbereich

Der Zeitraum des Pflegegeldes ist begrenzt. Er gilt solange die Pflege des Versicherten durch Freunde, Angehörige oder Bekannte sichergestellt ist. Bei der AOK Bayern gibt es somit keinen festen Zeitraum.

Unsere Partner vergleichen >

Der Umfang 2017

Je nachdem in welche Pflegestufe der Bedürftige eingestuft wird, an der orientiert sich dann die Pflegegeldhöhe. Abgerufen werden pro Monat können bei der AOK Bayern in der Pflegestufe I 235 Euro, in der Pflegestufe II 440 Euro und in der Pflegestufe II 700 Euro. Sollte der Pflegebedürftige an Demenz leiden, weicht das Pflegegeld von dem normalen Satz ab. Die Pflegestufe 0 liegt bei 120 Euro, Pflegestufe I bei 305 Euro, Pflegestufe II bei 525 Euro und die Pflegestufe III bei 700 Euro.

Pflegezusatzversicherung sehr beliebt

Obwohl die AOK eine gesetzliche Krankenkasse ist, erfreut sie sich einer sehr großen Beliebtheit bei den Versicherten. Im Gegensatz zu anderen Krankenkassen, gewährt der Anbieter mehr präventive Kurse . Auch der Kundenservice wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Durch die Möglichkeit der zusätzlichen privaten Absicherungen, können Mitglieder ihren vorhanden Schutz deutlich ausweiten. Besonders bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz können diese Policen ihr ganzen Potenzial nachweisen. Bei einigen Absicherungen ist ein staatlicher Zuschuss möglich.

AOK Antrag

Von sich aus beginnt keine Pflegekasse mit Zahlungen. Für eine Erstattung der Kosten muss ein Antrag gestellt werden. Bewilligt wird ein solcher Antrag nur sofern die Pflegebedürftigkeit dauerhaft ist in den in Frage kommenden Pflegestufen und wenn sich die Pflegebedürftigkeit über mindestens sechs Monate erstreckt. Die Krankenversicherung der der Pflegebedürftige angehört ist auch zuständig für die Pflegeversicherung.

Die Antragsform

Diese Einwilligungserklärung muss direkt gestellt werden bei der Pflegekasse und auch an sie gesendet. Der Antrag kann auch formlos erfolgen. Ein jeder Antrag bzw. jede Mitteilung, die an die Pflegekasse gerichtet ist, bezüglich des Wunsches nach einer Leistungserbringung, wird gewertet als Antrag. Eine solche Mitteilung kann auch telefonisch erfolgen. Die meisten der Pflegekassen senden dann im Anschluss an die Mitteilung, egal welcher Art, dem Antragsteller ein Formular.

Die berechtigten Personen

Beantragen können diesen die Personen, die betroffen sind. Bei Kindern und Jugendlichen stellt der gesetzliche Vertreter den Antrag oder ein Bevollmächtigter, der von der betroffenen Person dazu gemacht wurde. Bei der privaten Pflegeversicherung kann dies der Versicherungsnehmer selbst sowie auch sein Bevollmächtigter beantragen. So schnell wie möglich sollte ein solcher Antrag gestellt werden, damit auch, wenn die Pflegebedürftigkeit beginnt, die Leistungen der Pflegeversicherung erfolgen.

Kinder haften für ihre Eltern

Auch wenn dieser Spruch wenig Glaubwürdig scheint ist es die Realität. Kann sich ein Betroffener die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht leisten, müssen die Kinder finanziell für ihn haften. Oder sie übernehmen die Pflege. Doch das ist in vielen Fällen eine zu große Belastung für die Familie und den zu Pflegenden. Damit Eltern das Vermögen ihrer Kinder schützen können, sollten sie über eine private Pflegeversicherung nachdenken. Die Regierung stellt zu diesem Thema viele Informationen bereit.

Der MDK auch 2018 in der Kritik

Normalerweise werden vom Versicherungsträger nach dem formlosen Pflegeantrag an den Steller des Antrages zwei Formulare geschickt. Dies ist einmal die Rentenbeitragszahlung für die Person, die die Pflege benötigt sofern es sich bei der Pflege um eine häusliche Pflege handelt. Zu diesem Formular gibt es noch den Antrag auf Pflegeleistungen dazu.

AOK Pflegeversicherung Test Leistungen

Mit Hilfe der gesetzlichen Pflegeversicherung, soll die Pflege je nach Pflegestufe von Angehörigen unterstützt werden. Die gesetzlichen Kosten reichen aber nicht für ein Pflegeheim aus, sodass der Abschluss einer zusätzlichen private Pflegeversicherung häufig sehr sinnvoll ist. Die AOK bietet viele verschiedene Tarife von Zusatztarifen bis zur vollen Pflegeversicherung an. Sie müssen sich nur entscheiden, welche Option und welche Leistungen für Sie die richtige ist. Mit Hilfe unseres Formulars können Sie noch heute Ihren passenden Anbieter für 2014 finden.

Unsere Partner vergleichen >
Kontaktdaten des Unternehmens:

AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Basler Str. 2
61352 Bad Homburg
Telefon: 06404 924 2000
Telefax: 069 85 091-7920
E-Mail: service@he.aok.de